Möchtest du aus deinem eigenen Gemüsegarten ernten? Egal ob im Garten oder auf dem Balkon – dann ist das Vorziehen der perfekte Start. Was du dafür brauchst? Eine Fensterbank, Sonnenlicht und Wasser. Ganz unkompliziert, wie du siehst 😉. Wenn du deine Samen drinnen vorziehst, entwickeln sich die Pflänzchen kräftiger, bevor sie ins Freie umgesetzt werden. Besonders in den Niederlanden ist dies wichtig für Gemüsesorten mit einer längeren Wachstumsperiode, wie zum Beispiel Auberginen und Paprika. Diese Pflanzen benötigen mehr Zeit vom Samen bis zur Frucht.

Wann und was sollte man vorziehen?

Grundsätzlich ist der ideale Zeitraum für das Vorziehen Ende Januar sowie in den Monaten Februar und März. Unten findest du eine praktische Übersicht, welche Samen sich besonders gut für die Vorkultur in Februar und März eignen und ebenfalls bei SeeddeeS® erhältlich sind. Das Beste daran: In jeder Verpackung von SeeddeeS® findest du alles, was du brauchst, um ein Samenkorn erfolgreich zum Wachsen zu bringen. Einfach, praktisch und bequem oder?

Februar:
· Paprika
· Tomate
· Erdbeere
· Aubergine

März:
· Basilikum
· Karotte
· Gurke
· Minze

Der nächste Schritt nach dem Vorziehen

Aus dem Samen ist nun ein Pflänzchen gewachsen – super! Doch wie sorgst du dafür, dass es weiterhin gesund und kräftig wächst? Und wie pflanzt du es nach den Eisheiligen (Mitte Mai) möglichst schonend in deinen Garten oder in den Balkonkasten um?

  • Schritt 1: Warte, bis die letzte Nachtfrostgefahr vorüber ist. In der Regel ist dies ab der zweiten Maiwoche der Fall, wenn die Pflänzchen stark genug sind, um nach draußen zu ziehen. Pflanze sie nicht in die pralle Sonne, da sie sonst austrocknen können schade um deine Mühe! Du kannst die Pflanzen auch langsam an die Außenbedingungen gewöhnen, indem du sie vor dem endgültigen Auspflanzen einige Male tagsüber nach draußen stellst.

  • Schritt 2: Garten: Bereite den Platz vor, an dem du die Pflänzchen einsetzen möchtest. Lockere die Erde gut auf, entferne Unkraut und füge bei Bedarf Nährstoffe hinzu. Balkon: Wähle einen Pflanzkübel mit Abzugslöchern oder bohre diese selbst hinein. Lege optional eine Schicht Blähton (Hydrokugeln) auf den Boden und fülle den Topf mit frischer Blumenerde. Es gibt verschiedene Erdarten – wähle die passende je nach Pflanze.

  • Schritt 3: Drücke den Topf vorsichtig zusammen, um die Pflanze leichter herauszunehmen. Halte sie am Wurzelballen fest – niemals am Stiel!

  • Schritt 4: Grabe ein Loch, das etwas größer ist als der Wurzelballen, im Garten, Gewächshaus oder Pflanzgefäß. Setze die Pflanze in derselben Tiefe ein, wie sie zuvor im Topf stand, und drücke die Erde vorsichtig an. Halte einen Abstand von 15 bis 30 cm ein – je nach Pflanzenart. Gieße nach dem Einpflanzen etwas Wasser, aber vermeide Staunässe.

Extra-Tipps von SeeddeeS®

  • Hohe Pflanzen wie Tomaten, Paprika und Auberginen sofort an einen Stab binden – das gibt extra Halt.
  • Kräuter wie Basilikum lieben Wärme und Sonne – stelle sie immer an einen sonnigen Platz.
  • Karotten und Erdbeeren mögen Sonne und gedeihen am besten an einem Standort mit mindestens 6 Sonnenstunden täglich.
  • Achtung: Minze wuchert stark und braucht viel Platz. Kontrolliere ihr Wachstum regelmäßig oder pflanze sie am besten in einen Topf.
  • Setze Gurken noch nicht ins Freie, solange die Temperaturen unter 15 °C liegen. Im Gewächshaus können sie oft schon ab April ausgepflanzt werden.